Dichtigkeitsprüfung / Dichtheitsprüfung

Sind Sie die stolze Besitzerin oder der stolze Besitzer eines alten Hauses in Herne? Häufig werden solche Gebäude äußerlich auf hohem Niveau renoviert. Dies ist toll, da so der Stil erhalten wird. Die Frage ist nur, wann zum letzten Mal die in den Wänden versteckten Dinge erneuert worden sind. Dazu gehört beispielsweise das Abwassersystem. Vielleicht nehmen Sie sich einen Moment Zeit, um zu überlegen, wie alt Ihre Leitungen sind und wie viel Abwasser und Dreck seit Ihrem Bau durch sie hindurchgeflossen sind. Wenn man diese Dinge bedenkt, wundert es kaum, dass die Rohre hin und wieder kontrolliert werden sollten. Wenn keine Probleme (wie beispielsweise Verstopfungen) bestehen, ist der einfachste Weg eine Dichtigkeitsprüfung (auch Dichtheitsprüfung genannt). In Wasserschutzgebieten ist diese Kontrolle sogar Pflicht, damit kein von Chemikalien, Fäkalien und Müll verseuchtes Abwasser in das Grundwasser gelangt.

Wie läuft eine Dichtigkeitsprüfung ab?

Wenn Sie eine Dichtigkeitsprüfung wollen, müssen Sie einen Experten damit beauftragen. Dieser wird im ersten Schritt die Rohre reinigen. Danach muss der zu überprüfende Bereich mithilfe von aufblasbaren Barrieren von anderen Rohren und Kanälen getrennt werden. Sobald dies erledigt ist wird entweder ein Gasgemisch oder Wasser bis zu einem bestimmten Druck in die Leitung hineingepumpt. Danach muss der Fachmann eine Weile warten. Die genaue Zeit hängt von der Größe des Kanals ab. Nach Ablauf der Frist wird der Druck mit dem Ausgangsdruck verglichen. Ist er gesunken, weist dies auf ein Leck in den Rohren hin. Der Fachmann wird nun eine Kanalkamera einsetzen, um zu überprüfen, ob wirklich eines vorliegt.

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